Chromecast Audio – synchrones Abspielen

Das schöne am Chromecast ist, dass man auch mit beliebigen Lautsprechern in jedem Raum das gleiche Signal hören kann. Manchmal kann es aber vorkommen, dass eine Box länger braucht, das Signal auszuspielen, als eine andere. Dann kommt es zu unangenhemen Verzögerungen beim Abspielen der Musik / Podcasts. Zum Glück bietet der Chromecast Audio hierzu von Haus aus eine Funktion, mit der man das korrigieren kann.

Google Home-App bietet die Lösung

Dafür nutzt man wieder die Google Home-App, die man auch schon brauchte, um das Gerät einzurichten. Dann wählt man bei den Geräten das Gerät aus, dass man Verzögern möchte aus und geht dort in die Einstellungen. Dort findet man alle Einstellungsmöglichkeiten. Auch die Möglichkeit, der Verzögerung:

Google Home: Chromecast Audio Verzögerung einstellen
Google Home: Chromecast Audio Verzögerung einstellen

Mit einem Klick darauf gibt es die Möglichkeit, das Ausspielen des Streams um bis zu 200 ms zu verzögern und so den Raumklang synchron zu bekommen. Eine Empfehlung für den "richtigen" Wert kann man hier leider nicht so einfach geben, das ist wirklich ein reines ausprobieren. Ein Orientierungswert können hier vielleicht technische Daten vom Boxenhersteller sein, die die Verzögerung ausweisen.

Welche Boxen schließt ihr an die Chromecasts an? Sind es normale Boxensysteme oder habt ihr besondere Boxen gekauft, die an den Chromecast Audio gekoppelt werden? Schreibt es gerne in die Kommentare!

Mehrere Chromecast gleichzeitig bespielen

Mit Google Home, Google Home Mini und den Chromecast bzw. Chromecast Audio und obendrein allen Integrationen in Boxen von Fremdanbietern gibt es viele Geräte, die man im WLAN mit Google Cast ansteuern kann. Oft ist es aber so, dass man auch Raumübergreifend gerne das gleiche hören möchte. Am besten synchron, damit man beim Raumwechsel nicht auf einmal einen zeitlichen Versatz zwischen dem gleichen Signal hat. Dafür hat Google die Möglichkeit geschaffen, eigene Gruppen zu bilden.

App: Google Home ist die Steuerzentrale

Für alle Einstellungen in Sachen Cast-Geräten ist die Google Home-App unter Android und iOS der Schlüssel. Nach dem Aufruf und der Einstellung in der Kategorie "Geräte" kann man sich nun an das Bilden von Gruppen ran machen. Dafür wählt man eines der bereits eingereichtetet Geräte aus und klickt dort oben rechts auf das Menü und findet dort die Option: "Gruppe erstellen":

Google Home: Gruppe erstellen
Google Home: Gruppe erstellen

Dann geht auch schon alles ganz schnell: es wird ein Name abgefragt und welche Geräte in die Gruppe integriert werden sollen. In meinem Beispiel heißt die Gruppe "Wohnzimmer und Küche" und ich habe dort die Chromecastgeräte Wohnzimmer, Wohnzimmerboxen und Küche integriert:

Google Home: Namen und integrierte Boxen auswählen
Google Home: Namen und integrierte Boxen auswählen

Wenn dann alles richtig gelaufen ist, sieht es ungefähr so in der Übersicht aus:

Google Home. Fertig eingerichtete Gruppe in der Übersicht
Google Home. Fertig eingerichtete Gruppe in der Übersicht

Unter Umständen kann es einen Moment dauern, bis alle Geräte auftauchen, weil die App den Chromecasts erst mitteilen muss, dass sie der Gruppe angehören. In meinem Fall hat es 5 Sekunden gedauert.

Jetzt kann beim Streamen von Signalen direkt diese Gruppe ausgewählt werden, so dass man parallel und synchron auf allen Geräten das gleiche Signal hören kann.

Google Home, die 433 MHz-Steckdosen, der Raspberry Pi und kein Zwischenserver

Ich habe neulich an dieser Stelle beschrieben, wie man mit dem Google Home 433 MHz-Steckdosen zum Laufen bringt und sie so mit der Sprache steuern kann. Aus den Kommentaren geht hervor, dass es einfach gehen sollte. Ich habe es inzwischen auch ohne Zwischenserver gelöst, das bedeutet, dass die Webhook bei ifttt.com direkt auf dem Raspberry die Info auslöst.

Einige Schritte sind gleich wie in der anderen Anleitung, andere unterscheiden sich. Damit man nicht zwischen den Schritten hin- und her wechseln muss, beschreibe ich hier den ganzen Ablauf, setze aber die identischen Stellen als Zitat. So sollte allen geholfen sein, nämlich sowohl den Lesern des “alten” Kapitels, als auch denen, die komplett von Vorne beginnen. Und los geht es:

 

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