[Ein Stück aus dem Leben] Musikstreaming – einfach mal machen?

Vor kurzem bin ich mal wieder mit einem Taxi von A nach B gefahren. Kommt vor, kann jedem passieren und ist auch gemütlich. Gibt es doch auch die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die Welt anderer zu bekommen. Ganz zufällig und nicht repräsentativ. Während wir über den Stau sprachen, lief im Hintergrund Musik.
Während wir also schauten, wie wir am schnellsten trotz Stau ans Ziel kommen, liefen die Titel so durch. Bis auf einmal Werbung kam. „Mehr Musik ohne Unterbrechung gibt es bei XY Premium“ schallte es mir da entgegen. Auf meine Nachfrage erfuhr ich dann, dass er tatsächlich diesen Dienst immer hörte und deswegen im  Monat 2-3 mal sein Datenvolumen nachladen muss. Denn er lädt die Musik nicht runter, sondern streamt sie. Er sagte, dass er ca. zwei bis drei Gigabyte Daten dafür im Monat verbraucht. In seinem Vertrag sind aber nur zwei Gigabyte drin. Den Rest lässt er automatisch über eine Tarifoption nachkaufen.

Für mich sind aus der kurzen Fahrt als Radionerd folgende Dinge für diese Person klar geworden:

  • Sein (aus meiner Sicht zu geringes) Datenvolumen reicht auf jeden Fall für anscheinend ordentlich viel Musikkonsum – mindestens während der Arbeitszeit
  • Anscheinend ist das Netz und das Buffering in den Apps so gut, dass es flüssig in den Städten funktioniert und den Musikkonsum nicht beeinträchtigt.
  • Obwohl er immer wieder hingeht und Guthaben nachbuchen muss (was je nach Anbieter schnell mehrmals 5 bis 10 Euro Zuschlag bedeuten kann), war er nicht bereit, sich den Premium-Accounts zu kaufen

Chromecast Audio über Windows streamen

Mit Chromecast Audio kann man schön und sogar synchron auf mehrere Geräte das Audiosignal in der Wohnung verteilen. Ganz einfach per WLAN. Geschwärmt habe ich gerade erst davon. Über das Handy ist das auch alles kein Problem, die Herausforderung allerdings ist, das ganze auch vom Computer aus an den Chromecast Audio zu schicken. Denn von Haus aus hat der erstmal keine Möglichkeit, einen Audiostream an Chromecast Audio zu schicken. „Chromecast Audio über Windows streamen“ weiterlesen

[Chromecast] App-Tipp

Mit Chromecast kann man ganz einfach digitale Inhalte auf den Fernseher bringen. Google bewirbt es auch ganz erfolgreich.  Somit wird es auch interessanter mal zu sehen, welche Anwendungen neben YouTube und GoogleChrome in der Lage sind, Content auf den Fernseher zu übertragen.

Meine neue Lieblings-App hierfür heißt: MediaThekCast. Leider gibt es sie nur für Android. MediaThekCast durchsucht die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen (ok, es sind nur ARD, ZDR, Arte und 3SAT) Sender und kann diese dann anschließend auf den Chromecast-Stick schicken. Von der Geschwindigkeit her ist das ganze echt flüssig und die Sendung beginnt nach ca. 4-5 Sekunden. Die Videoqualität schwankt, aber gerade bei Arte bedeutet HD tatsächlich auch HD. Da weiß man doch, wofür man den Beitrag zahlt.

Nach dem Push des Streams kann man dann auch das Androidgerät wieder ganz normal weiter benutzen. Auch ein beenden der App ist möglich, da Chromecast den Stream selber abruft und abspielt. Nur eine Playlist, wie es bei YouTube möglich ist, beherrscht es noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Luft nach oben muss man gerade am Anfang ja noch haben.

Bekanntes Problem mit der lame_enc.dll

Manchmal muss es ja schnell gehen. Ich habe kürzlich mal wieder ein kleines Streaming-Plugin installieren müssen, um Streams ins Internet zu senden. Das macht man ja schon mal ganz gerne mit Shoutcast und dem entsprechenden Plug-In, aber man kann es auch mit Eddcast machen. Vorsicht ist nur angesagt, wenn man in Stereo streamen möchte: es sind lame_enc.dll’s im Umlauf, die leider dazu führen, dass der Stream dezent schneller läuft, als es gut ist, um ihn zu verstehen. „Bekanntes Problem mit der lame_enc.dll“ weiterlesen