[Ein Stück aus dem Leben] Musikstreaming – einfach mal machen?

Vor kurzem bin ich mal wieder mit einem Taxi von A nach B gefahren. Kommt vor, kann jedem passieren und ist auch gemütlich. Gibt es doch auch die Möglichkeit, einen kleinen Einblick in die Welt anderer zu bekommen. Ganz zufällig und nicht repräsentativ. Während wir über den Stau sprachen, lief im Hintergrund Musik.
Während wir also schauten, wie wir am schnellsten trotz Stau ans Ziel kommen, liefen die Titel so durch. Bis auf einmal Werbung kam. „Mehr Musik ohne Unterbrechung gibt es bei XY Premium“ schallte es mir da entgegen. Auf meine Nachfrage erfuhr ich dann, dass er tatsächlich diesen Dienst immer hörte und deswegen im  Monat 2-3 mal sein Datenvolumen nachladen muss. Denn er lädt die Musik nicht runter, sondern streamt sie. Er sagte, dass er ca. zwei bis drei Gigabyte Daten dafür im Monat verbraucht. In seinem Vertrag sind aber nur zwei Gigabyte drin. Den Rest lässt er automatisch über eine Tarifoption nachkaufen.

Für mich sind aus der kurzen Fahrt als Radionerd folgende Dinge für diese Person klar geworden:

  • Sein (aus meiner Sicht zu geringes) Datenvolumen reicht auf jeden Fall für anscheinend ordentlich viel Musikkonsum – mindestens während der Arbeitszeit
  • Anscheinend ist das Netz und das Buffering in den Apps so gut, dass es flüssig in den Städten funktioniert und den Musikkonsum nicht beeinträchtigt.
  • Obwohl er immer wieder hingeht und Guthaben nachbuchen muss (was je nach Anbieter schnell mehrmals 5 bis 10 Euro Zuschlag bedeuten kann), war er nicht bereit, sich den Premium-Accounts zu kaufen

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