Bloggen mit Wordpress

[Blogparade] 3 Dinge, die ich als Anfänger gerne über das Bloggen gewusst hätte

Bloggen mit Wordpress

Dieser Post ist ein teilnehmender Beitrag an einer Blogparade zum Thema „Drei Dinge, die ich gerne als Anfänger über das Bloggen gewusst hätte“. Ich selber führe diesen Blog nun schon seit über zehn Jahren. Interessanterweise sieht man auch, wie dieser Blog sich inhaltlich wandelte. Im Rahmen der Blogparade möchte ich gerne meine Eindrücke vermitteln, die ich im Nachhinein gerne vorher gewusst hätte, um es anders anzugehen.



1. Bloggen ist Arbeit, Arbeit, Arbeit

Am Anfang sind die Ideen groß und ich fand oft Themen, über die ich schreiben mochte. Wenn diese Anfangsmotivation aber einmal verflogen ist, wird die Schlagzahl neuer Posts kleiner oder es wird vielleicht sogar gar nichts mehr gepostet. Das Blog verfällt in einen Dornröschenschlaf. Jeder kennt solche Blogs, in denen eine gewisse Zeit lang nichts mehr passiert. Das muss nicht schlimm sein, wenn es zeitloser Content ist. Aber es muss einem auch klar sein, dass das Blog so nicht mehr regelmäßig besucht wird. Denn ein Blog wo nichts passiert, bietet für Besucher keinen Anreiz mehr, regelmäßig nachzusehen ob etwas Neues da ist.
Es gilt also, immer dran zu bleiben und weiter zu machen. Das Schwierigste ist, genug Themen zu haben. Ich habe das irgendwann so gelöst, dass ich jede passende Blog-Idee die ich hatte, direkt schon mal aufschrieb. Und wenn es erstmal nur die Idee ist, Ausarbeiten kann man diese noch später. Der Gedanke: „ich werde mich später schon noch daran erinnern“ hat bei mir nie funktioniert.  Im Idealfall hat man so immer etwas in der Hinterhand, falls man spontan mal keine Idee für einen Blogpost hat. Dafür kann man ja z.B. eine List im Smartphone anlegen, die sich immer sofort bearbeiten lässt. Wie man für sich selbst die Regelmäßigkeit der Posts definiert ist natürlich eine individuelle Sache. Ich selbst habe mich momentan auf zwei Posts pro Woche festgelegt, was sich auch gut mit meinem restlichen Leben vereinbaren lässt. Hier muss jeder seinen eigenen Rhythmus finden. Aber ich würde mindestens einen Post pro Woche empfehlen. Spätestens dann, wenn die Themen ausgehen und man die Regelmäßigkeit beibehalten will, ist bloggen Arbeit, Arbeit, Arbeit. Es gilt: Die Regelmäßigkeit lockt die Interessenten immer wieder auf euren Blog und es bildet sich eher eine Stammleserschaft.

2. Tags, Stichworte und Kategorien wirken nervig, sind aber wichtig
Ich fand die Tags und Kategorien am Anfang nervig. Ich habe also immer spontan geschaut, was irgendwie zum Post passen könnte. Ohne Rücksicht auf ein Gesamtkonzept oder eine Einordnung ins gesamte Blog. Das ist natürlich die einfachste Variante, führt aber zu unzähligen Tags, die meist nur einmal existieren und wahrscheinlich auch kaum gesucht werden. Auch wenn man hinterher alles ändern kann, ist es doch sinnvoller sich  vorher zu strukturieren. Das spart am Ende den Aufwand, alle vorhandenen Posts korrigieren zu müssen. Es ist also sinnvoll sich vorher Gedanken zu machen, wie groß- oder kleinteilig man die Stichworte wählen möchte. So kommen sie dann mehr als einmal vor und sind nicht zu allgemein gehalten. Ein Beispiel: Wenn ich einen Blog über Rezepte mache, dann ist das Tag „Essen“ zu allgemein gewählt, zu kurz gefasst wäre sicherlich auch „blanchierte Karotten in Sesamöl“. Zutaten aus dem Rezept könnten hingegen gute Tags sein. So lassen sich schnell alle Rezepte finden, in denen das Tag „Karotten“ vorkommt. Deswegen: vorher drüber nachdenken und im besten Fall ein Konzept für Tags und auch Kategorien erstellen. Als Tipp für Tags hat sich auch bewährt, in die Google-Suchleiste entsprechende Schlagworte einzugeben. Es werden einem stets weitere Wörter mit dem höchsten Ranking vorgeschlagen. Diese taugen ebenfalls als Tags und werden öfter gesucht, je höher sie euch in der Suchleiste angezeigt werden. Klingt fummelig, ist aber Arbeit die man sich später nicht mehr machen muss.

3. Nutze auch im Blog Googles Webmastertools
Wenn man nicht nur für Freunde bloggen möchte, braucht man neben der Stammleserschaft auch Besucher von Außerhalb. Natürlich aktiviert man dann in den Einstellungen von WordPress, dass Suchmaschinen die Seite auch in die Suche aufnehmen dürfen. Das alleine bringt aber nicht immer die optimalen Ergebnisse. Leider bin ich erst sehr spät auf die Webmastertools von Google gestoßen. Die sagen einem, was Google sich noch von der Seite wünscht; Optimierung für Smartphones, Fehler im Aufbau der Seite, Anzeige der häufigsten Suchbegriffe, mit denen das Blog gefunden wird oder auch die Anzeige der meisten Verweise. Dazu gibt es dann auch eine Info, welche Seiten nicht mehr funktionieren. Oft befinden sich Seiten noch im Suchindex, obwohl sie „kaputt“ sind (nach ein paar Jahren kann das durchaus mal passieren). Es ist  gut ist zu wissen, was Google immer noch vermisst. Mit den Webmastertools hat man ein sehr nützliches Überwachungs- und Informationstool.

Ich würde mich freuen, wenn euch meine drei Dinge, die ich gerne schon vor meinem Blogaufbau gewusst hätte, geholfen haben. Feedback ist immer willkommen, auch wenn ihr es anders seht als oben beschrieben. Ich hoffe, ich konnte mit meinen Eindrücken weiterhelfen, die Kommentare sind jetzt geöffnet und freuen sich auf Gesellschaft.

Veröffentlicht von

Fachinformatiker, Medienliebhaber und - konsument, Rheinländer, kleiner Radiomacher, Schreiber dieses Blogs

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