Foursquare – eine kleine Versuchsreihe

Nach einem Artikel in der ix habe ich mir ja mal den Spaß gegönnt, und Foursquare auf meinem Handy installiert. Der Dienst soll ja total toll sein, weil man damit Freunden sagen kann, in welchem Kaffee man gerade sitzt und sie dann noch dazu kommen können (mal das netteste Beispiel genannt). Das ganze passiert nicht automatisch und muss immer von Hand aktualisiert werden. Es gibt also nur über das ein Bewegungsprofil, was man selber zulassen möchte.

Um ehrlich zu sein: es haut mich kein bischen vom Hocker. Okay, das hat Twitter auch nicht, aber das ist nun mal echt nicht das, auf das ich schon lange gewartet habe. Das Handling auf dem Blackberry Storm ist etwas klobig (weil die Software versucht, den nicht vorhandenen Trackball zu emulieren), der nutzen ist gering, und welches Restaurant in meiner Nähe ist, sehe ich auch so bzw. kann hierfür zum Beispiel GoogleMaps nutzen, dass ich ebenso auf meinem Telefon habe.

Bliebe also nur der Nutzen, dass man Freunden zeigen kann, wo man sich gerade aufhällt und sie gerne mit dabei begrüßt oder sie selbst einem das zeigen. Leider ist der Dienst in Deutschland noch nicht so weit verbreitet, als das ich irgendjemanden gefunden hätte. Aber ich nehme gerne noch Einladungen an, um die Funktion auch noch zu testen.

Ein Freund wollte ich dann wenigstens mal mit zum testen einladen, aber als er das App auf seinem Iphone installieren wollte, klappte das ganze nach zwei Versuchen nicht. Wir waren nicht in der Stimmung, es zu testen und so hatte sich das dann auch schon erledigt. Also dafür, dass es in den USA sehr gerne genutzt wird, muss man aber noch viel tun, dass auch hier die Beliebtheit steigt. Wenigstens einfach installieren lassen sollte es sich. Sonst sehe ich persönlich ja schwarz.

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Fachinformatiker, Medienliebhaber und – konsument, Rheinländer, kleiner Radiomacher, Schreiber dieses Blogs

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