UnityMedia Speetest

Wenn man einen Internet-Anschluß bestellt, wird einem eine gewisse Bandbreite und Geschwindigkeit zugesichert. In kleinen Haushalten mag eine große Bandbreite noch nicht so wichtig zu sein, aber in WGs oder größeren Haushalten sieht das schon anders aus. Spätestens dann, wenn jeder Netflix oder Spotify nutzen will. Da will man schon mal wissen, ob man auch die Bandbreite bekommt, die man bestellt hat.

Geschwindigkeitstests gibt es dabei viele, wie zum Beispiel https://www.speedtest.net oder https://www.wieistmeineip.de/speedtest/. Auch die Internetprovider selbst bieten Speedtests an, wie zum Beispiel NetCologne unter https://speedtest.netcologne.de. Neben reinen Geschwindigkeitstests stellt sich dann auch nachher die Frage, woran es liegt und was man machen kann, um die Geschwindigkeit zu erreichen, die man bestellt hat. Hier hilft der Speedtest von UnityMedia für UnityMedia-Kunden weiter.

UnityMedia vergleicht den gebuchten Speed mit dem tatsächlichen und analysiert, wo das Problem liegt

Das ist für den Kunden ganz praktisch, da UnityMedia auch anzeigt, welche Geschwindigkeit man laut Tarif haben sollte und an welcher Stelle die Geschwindigkeit abfällt. Das sieht dann so aus:

Im Screenshot zu sehen: oben sieht man den gebuchten Tarif und darunter die Ergebnisse der Messung.

In dem Beispiel sieht man, dass mein Notebook über WLAN nicht die gebuchte Geschwindigkeit erreicht. Das führt dazu, dass nun der Speedtest versucht fest zu stellen, an welcher Stelle es mit der Geschwindigkeit hakt. Es findet jetzt eine Messung der Geschwindigkeit zwischen dem Zugangspunkt und dem Modem statt:

Die Messung der Geschwindigkeit wird visualisiert, in dem zwischen den Zugangspunkten visuell auch die Messung angezeigt wird.

So kommt dann am Ende eine Geschwindigkeitsmessung zwischen den einzelnen Übergangspunkten zustande und zu einem Ergebnis:

Ergebnis der verschiedenen Messungen.

In diesem Beispiel ist also zu sehen, dass die Verbindung zwischen dem Modem und dem UnityMedia-Übergabepunkt perfekt ist und die Geschwindigkeitsverluste bei mir im WLAN statt finden. Danach gibt es dann einige Vorschläge, die einem sagen, was man tun kann, um die Geschwindigekt zu optimieren.

Ich finde diese Art der Geschwindigkeitsmessung sehr gut, weil sie auch dem unbedarften Kunden die Möglichkeit gibt nachzuvollziehen, ob es ein Problem beim Anbieter gibt oder im eigenen Netzwerk. Natürlich muss man hier dem Anbieter vertrauen, wer aber grundsätzlich dem gegenüber negativ eingestellt ist, sollte überlegen, ober nicht lieber direkt den Anbieter wechseln sollte ;)

Hier hilft übrigens auch die Geschwindigkeit zu testen, in dem man den Computer direkt über ein Lan-Kabel mit dem Router verbindet und den Geschwindigkeitstest wiederholt. Wenn die Geschwindigkeit dann passt, liegt es wahrscheinlich am WLAN. Das WLAN kann man mit einem Versuch verbessern, in dem man zum Beispiel das 5GHz-WLAN nutzt.

Wie findet ihr so eine Art des Geschwindigekitstests? Machen andere Anbieter das auch auf die Art und Weise? Oder seid ihr grundsätzlich keine Freunde von Speedtests? Schreibt mir Eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren.