WordPress-Plugin: Cache-Enabler

Wer ein WordPress-Blog betreibt hat immer ein Interesse an kontinuierlichen Verbesserungen. Das kann neben der Optik auch einfach ein wenig die Performance sein. Die Performance ist wichtig, da die meisten beim Besuch einer Seite nicht zu lange darauf warten wollen, dass sie etwas sehen. Eine Opimierungsmaßnahme kann dann zum Beispiel die Ladegeschwindigkeit sein.Für WordPress gibt es viele Tools, die die Seite zum Beispiel nicht dynamisch vorhalten, sondern als fertige Seite zwischenspeichern. Dadurch muss auf keine Datenbank zugegriffen werden und die Seite nicht zusammengebaut werden. Sie liegt fertig auf der Festplatte des Servers und dieser kann sie dann schnell an den Besucher senden – schneller als beim Zusammenbauen.

Solche Plug-Ins gibt es in viele Ausführungen für WordPress. Ein kleines und einfaches Tool hierfür ist der „Cache Enabler“.

Probleme beim Caching

Wo normalerweise aktuell erstellte Inhalte automatisch als Datei gespeichert werden, gibt es natürlich den Effekt, dass diese Inhalte unter Umständen nicht mehr aktuell sind, wenn sich etwas geändert hat. Damit das trotzdem der Fall ist, muss das Plug-In dafür Sorge tragen, dass es erkennt, dasss ich etwas geändert hat. Denn immer dann wird die Seite neu angelegt oder auch eine neue Seite veröffentlich.
Die meisten Plug-Ins beherrschen das, so auch der hier vorstelllte Cache-Enabler.

In den Optionen gibt es deswegn folgende Einstellungsmöglichkeiten:

  • ein zeitlicher Ablauf der Inhalte, also dass die Dateien nach einer bestimmten Anzahl von Stunden neu erstellt werden müssen,
  • dass der Cache neu erstellt wird, wenn ein neuer Post kommt,
  • oder ein neuer Kommentar.

Für bestimmte Seitenbereiche gibt es auch die Möglichkeit, diese vom Caching auszunehmen. Und Last but not least kann man dann den Quelltext noch kleiner machen lassen, in dem alle Leerzeichen und Zeilenumbrüche entfernt werden. (minimizing / minimierung).

Bringt Caching etwas?

Die spannende Frage nach der Aktivierung ist dann, ob es wirklich etwas bringt, das Plug-In zu installieren. Denn die Theorie ist schön und gut, aber wenn man es nicht merkt, dann kann man sich das Plugin auch sparen. Ich habe dafür dieses Blog genommen um zu schauen, ob die relativ guten Werte sich damit noch weiter in die Höhe treiben lassen.

Fazit

Zumindest in meinem Blog hat ein Caching-Plugin dazu geführt, dass die Werte noch einmal verbessert werden konnten. Auch in den anderen Projekten, die ich betreue, sind die Werte damit angestiegen. Allerdings löst es natürlich nur dann Performance-Probleme, wenn die Anfragen aus der Datenbank und das Zusammenbauen der Seiten ein Geschwindigkeitsproblem darstellten. Bei zu großen Fotos und ähnlichen Problemen, muss natürlich eine andere Lösung gefunden werden.

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