App-gefahren: Wikipedia mit Umkreissuche

Durch einen Zufall bin ich letztens auf die App von Wikipedia im PlayStore aufmerksam geworden. Und eigentlich war ich bisher der Meinung, dass ich sie nicht benötige. Die mobile Seite von Wikipedia bietet alle Infos auch gut aufbereitet auf dem Smartphone. Da braucht es doch keine App!

Tatsächlich: wenn es nur darum geht, kurz etwas nachzuschlagen, dann reicht die mobile Website. Aber in der App versteckt sich ein cooles Feature, das meiner Meinung nach Apps von Anbietern für imageSehenswürdigkeiten im frenden Städten überflüssig macht: die Funktion „in der Nähe“.

Denn mit dieser Funktion werden Artikel von Orten, Stadtteilen, Besonderheiten angezeigt, über die es in der Wikipedia einen Artikel gibt, aber eben im direkten Umfeld vom Standort. Ausgehend vom „naheliegendsten Beitrag zu weiter Entfernten“. Schön übersichtlich, mit einem kleinen Vorschaubild, der Entfernungsangabe und natürlich, um welchen Ort es sich handelt.

So ist es auch möglich, sein eigenes Umfeld, welches sich um einen rum befindet, nochmal ganz neu für dich zu entdecken. Besonderheiten von U-Bahn-Haltestellen, Hochhäusern, Parks, besonderen Plätzen – je nach Artikeldichte zum Ort finden sich hier unzählige Artikel.

Grundsätzlich ist es natürlich nichts Neues, das eine App sowas kann, so nutzen auch Apps für Stadtführungen und Tipps eigene Datenbanken mit Sehenswürdigkeiten, um Ortsunkundige eine Stadt näher zu bringen. Meiner Meinung nach ist die Wikipedia-App an dieser Stelle noch besser: werden hier doch nicht nur typische Sehenswürdigkeiten angezeigt, sondern auch nahezu alltägliche Orte auf einmal mit Hintergrundwissen dargestellt. So erfährt man weitaus mehr über eine Stadt, als durch das typische Sight-Seeing. Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass um den entsprechenden Ort herum ausreichend Artikel existieren. In meinem Test in der Innenstadt von Köln war das der Fall.

Bei meiner nächsten Städtereise werde ich der Wikipedia-App auf jeden Fall mal eine Chance geben. Falls schon jemand der Lesenden es ausprobiert hat, freue ich mich über die eigenen Erfahrungswerte.

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Fachinformatiker, Medienliebhaber und - konsument, Rheinländer, kleiner Radiomacher, Schreiber dieses Blogs

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