Lenovo und das ThinkPad

Ach ja, das waren noch Zeiten. 2003 habe ich einem Kollegen ein altes ThinkPad abgekauft. Das hatte schon Jahre auf dem Buckel, aber es lief noch ohne zu Murren. Es war nicht mehr UpToDate, aber Internet und Office machte es anstandslos mit. Ich hatte noch viele Jahre Spaß damit. Auf der Arbeit setzten wir dann ein paar Monate später nur noch ThinkPads von IBM ein, wenn es darum ging, die Kollegen mit Notebooks zu versorgen. Die Erfahrungen waren großartig, da man die Geräte quasi nie wieder sah, denn sie liefen einfach.

Irgendwann wechselte der Hersteller des ThinkPads von IBM zu Lenovo. Persönlich muss ich sagen, dass die ersten schon gefühlt anders wirkten, aber es gab keinen Grund zur Beanstandung. Allerdings viel auf, dass von Modellreihe zu Modellreihe irgendwie die Verarbeitung nicht mehr das war, was man dachte. Inzwischen wird damit kein Mitarbeiter mehr „beglückt“, da die Qualität und Verarbeitung der Geräte nicht mehr so war, wie sie war.

Tendentiell glaubte ich ja daran, dass das wahrscheinlich eher nur ein Gefühl ist. Dann las ich aber heute von den Umsatzeinbrüchen bei Lenovo. Ganz ehrlich: nach meiner gefühlt schlechteren Verarbeitung der Notebooks würde es mich nicht wundern, wenn ehemalige Lenovo-Kunden sich nach Alternativen umgesehen haben. Und wenn man sich dann ein wenig die Kommentare ansieht, die dazu abgegeben werden, dann bestätigt sich mein Gefühl. Sehr schade eigentlich.

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