Programm für Mindmaps – Xmind

Egal, ob Projekte, Ideensammlungen, Brainstorming oder auch das Ordnen von vielen Punkten in eine neue Struktur: Mindmaps finde ich eine sehr gute Möglichkeit, um mehr Struktur und Ordnung in Gedanken und Themen zu bringen. So kann man zum Beispiel auch einfacher Beziehungen zu einzelnen Punkten erkennen und so ein Thema anders angehen. Auf einem Blatt Papier ist das schnell gemacht, allerdings kann man dort die Punkte nur schwer umsturkturieren, denn was auf dem Papier steht, steht dort erstmal so. Ein Tauschen von Punkten ist relativ schwierig und selbst, wenn man mit dem Bleistift arbeitet, hemmt die Verzögerung die Weiterentwicklung der Gedankenpunkte.

Eine MindMap hat so meiner Meinung nach viele Vorteile. Programme gibt es dafür viele. Ein Programm, dass ich gerne benutze, wenn ich nur eine MindMap machen möchte, ist “Xmind“. Xmind macht erstmal alles, was man mit einem Papier und einem Stift auch machen würde. man kann zum Beispiel Tastaturgesteuert eine ganze MindMap erstellen. Dabei wird die “EINFG”-Taste dafür genutzt, um an einem Knoten einen neuen Unterpunkt zu machen und man kann sofort schreiben, was der Gedanke ist. Mit den Pfeiltasten kann man sich dann durch die Äste der MindMap bewegen. Das mache ich lieber, als die Maus zu nutzen, weil man dann nicht dauernd die Hand zwischen Tastatur und Maus wechseln muss. Das hält mich dann beim Ideen sammeln ganz gut im Fluss.

Visualisierung oder wie man mehr Übersicht in die MindMap bekommt

Beim Stichwort Visualisierung spielt Xmind natürlich klar seine Vorteile aus. Durch das Einfügen von mitgelieferten Symbolen lassen sich den Punkten übersichtliche Zeichen geben.

Xmind-MindMap

Xmind-MindMap

Auch die Verknüpfung von einzelnen Punkten ist zusätzlich möglich, denn manchmal ist ein Punkt in der MindMap nicht nur an einer Stelle ein Thema. So kann man diesen Punkt mit einem anderen Weg verknüpfen. Auch über die Farbgebung der Map lässt sich dann schließlich noch viel mit Prioritäten versehen oder bestimmte Wege der Map deutlich hervorheben, in dem die Äste eine eigene Farbe bekommen.

Noch nie eine MinMap gemacht…

Auch, wenn man noch nie eine MindMap gemacht hat, dann ist es gar kein Problem: Xmind ist relativ intuitiv zu bedienen. Auf der Skala zwar nicht ganz oben, durchaus aber in den kleineren Funktionen schnell verstanden. Schwerer wird es mit dem Verknüpfen von Elementen, weil man die Menüelemente nicht sofort findet. Zurecht finden wird man sich aber auch als Anfänger meiner Meinung nach trotzdem.

Nicht nur MindMap

Es gibt aber in Xmind nicht nur Vorlagen für MindMaps, sondern auch für ToDo-Listen, Flussdiagramme, Reiesplanungen, Personalverwaltung, Projektberichte usw. Ich halte es dafür zwar nicht tiefergehend geeignet, wohl aber, um auch diese Dinge grob vorzubereiten oder eben bildlich darzustellen. Und meistens ist das ja auch ein guter Punkt, damit man Gesamtzusammenhänge besser erkennt.

Und natürlich das wichtigste: die einfach Version ist kostenlos

Ich mache hier ja nur ungern Empfehlungen für Software oder Programme, die viel Geld kosten. Das soll sich auch nicht ändern und deswegen die gute Nachricht zum Schluss: diese echt hilfreiche Software kostet nichts. Es ist also einen Versuch wert, wenn ihr auf der Suche nach einem Minmapping-Programm seid oder eine andere Möglichkeit, Ideen zu einem Bild zusammen zufügen oder zu organisieren.

Nutzt ihr bereits Programme für Mindmaps? Welche sind es? Oder habt ihr auch schon mal Xmind ausprobiert? Fehlt euch ein Ansatz, wie man Mindmaps richtig nutzt und wozu man sie gebrauchen kann? Oder mögt ihr die Methode auch einfach nicht?

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Fachinformatiker, Medienliebhaber und – konsument, Rheinländer, kleiner Radiomacher, Schreiber dieses Blogs

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