Bekommen 9Live und Co sich selbst reguliert?

9Live und Co sind das unterhaltsame Fernsehprogramm für langweilige Abende… Okay, nicht für jeden, aber manchmal schaue auch ich rein und amüsiere mich über die Machart und die Tatsache, dass da wirklich auch Menschen anrufen. Dabei bin ich persönlich der Meinung, dass es manchmal sehr undurchschaubar ist, ob der HotButton auch wirklich mal in den nächsten 30 Minuten zuschlägt. Oder aber auch andere Ungereimtheiten.

Im Interview mit dem HR-Inforadio hat sagte Prof. Dr. Norbert Schneider, der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, dass es für das sogenannte Transaktionsfernsehen neue Regeln und Gesetze geben sollte, da die jetztigen nicht so richtig das abdecken, was 9Live und Co machen. Zu der Thematik der “Ungereimtheiten”, die im Programm schon mal vorkommen, sagt er, dass es im Interesse des Senders liegt, dass die Sendungen und Spielmechanismen transparent sind, weil sonst die Zuschauer nicht anrufen. Er hofft also auch auf einen gewissen Selbstreinigenden Effekt und letztlich auf die Medienkompetenz jedes Einzelnen, realistisch einzuschätzen, was man im Fernsehen sieht und was man wirklich gewinnen kann.

Sicherlich hat er da nicht unrecht, aber ob das auch auf die Zuschauer zutrifft? Ich habe da leider meine Zweifel. Wer das ganze Interview (ca. 20 Minuten) hören möchte, der findet es hier in der Sendung vom 11.06.2007.

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Fachinformatiker, Medienliebhaber und – konsument, Rheinländer, kleiner Radiomacher, Schreiber dieses Blogs

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