Schäuble will’s Wissen

… und zwar, wer du bist, wenn du ihm was sagen willst.

Die aktuelle Diskussion um den Bundestrojaner kommt ja nicht von irgendwem, sondern von Herrn Schäuble persönlich. Interessant ist, was ich hier noch gerade dazu gelesen habe: Herr Schäuble weigert sich, Fragestellungen von Bürgern in Portalen zu beantworten, weil er mindestens die persönliche E-Mail-Adresse haben will. Gut, wir sind ein freies Land und jeder darf seine eigenen Kommunikationsregeln aufstellen, aber bei einem Minister, bei dem man den Eindruck hat, das er am liebsten jeden Bürger einzeln auf Knopfdruck überwachen möchte, bleibt da der schale Beigeschmack der sofortigen Datensammlung und Recherche, wenn man eine Meinung schreibt, die ihm nicht gefallen könnte. Das ist natürlich rein hypothetisch und sicher auch schon etwas übertrieben. Und doch wirkt es irgendwie komisch, nicht?

Passend dazu auch diese kleine Karikatur: Es lohnt sich immer etwas Schäuble im Haus zu haben ;) Hoffen wir, dass es nicht noch mehr Realsatire wird, als es ohnehin schon ist.

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